Sessionario und SessionLab im Vergleich
SessionLab ist das bekannteste Werkzeug für Workshop-Design – und ein gutes. Wenn du hier gelandet bist, willst du wissen, worin sich Sessionario davon unterscheidet. Diese Seite sagt es dir, auch dort, wo SessionLab die bessere Wahl ist.
Der kürzeste Unterschied
SessionLab rechnet pro Kopf, Sessionario pro Session. Beide kosten für eine Einzelperson dasselbe – 9 im Monat. Der Unterschied zeigt sich, sobald jemand mitarbeitet: Bei SessionLab braucht jede mitarbeitende Person einen eigenen Platz zu 15 USD im Monat. Bei uns arbeitet mit, wen du einlädst, ohne Aufpreis – solange diese Person insgesamt höchstens drei Sessions offen hat.
Das zweite: Sessionario läuft offline weiter. Lesen, ändern, neue Module anlegen – im Seminarhaus mit einem Balken WLAN. Sobald wieder Empfang da ist, wird still nachgetragen.
Wofür SessionLab die bessere Wahl ist
- Die Methodenbibliothek. Über 1000 fertige Übungen und Formate, frei zugänglich, seit Jahren gepflegt. Wenn du eine Methodensammlung suchst, aus der du dich bedienst, ist das konkurrenzlos.
- Vorlagen für ganze Workshops. Fertige Tagesabläufe, die man übernimmt und anpasst.
- Reife und Umfang. SessionLab gibt es seit Jahren, mit Integrationen zu Google Drive, Office 365 und Dropbox, mit Analytics, Single Sign-on und einem Verwaltungssystem für Organisationen, die einen Pool an Moderator:innen steuern.
- Eine große Community. Über 2000 Fachleute, Publikationen, der jährliche „State of Facilitation"-Bericht.
Wenn du das brauchst, nimm SessionLab. Wir würden es an deiner Stelle auch tun.
Wofür Sessionario
- Deine eigene KI, ohne Kontingent. Beide Werkzeuge lassen sich mit ChatGPT oder Claude verbinden. Der Unterschied liegt in der Zählung: Bei SessionLab hat der eingebaute Assistent ein Anfragenkontingent je Tarif (50, 200 oder 500 im Monat), und den MCP-Zugang gibt es nicht im Einstiegstarif. Bei uns rechnest du mit deinem eigenen KI-Konto – wie oft du willst, in dem Werkzeug, das du ohnehin benutzt.
- Einladen kostet nichts. Co-Trainer:innen, Assistenz, die Kollegin aus dem Nachbarteam – auch zum Bearbeiten, in jedem Tarif.
- Offline. Seminarräume haben selten gutes WLAN.
- Eigene Notizen je Modul. Eine Spalte, die nur du siehst – und von der niemand weiß, dass es sie gibt.
- Live mitlaufen in der Zeitzone der Teilnehmenden. Eine rote Linie wandert durch den Ablauf und zeigt, wo ihr steht. Nicht in deiner Zeit, wenn du aus Toronto ein Training in Frankfurt moderierst.
- Oberfläche auf Deutsch, Englisch und Spanisch, Daten auf Servern in Deutschland.
Die Tabelle
| Sessionario | SessionLab | |
|---|---|---|
| Preis für eine Person | 9 € im Monat oder 90 € im Jahr, netto – unbegrenzte Sessions | 9 USD im Monat (Individual, jährlich gezahlt), unbegrenzte Sessions |
| Zusammenarbeit am Ablauf | enthalten – kostenlos für alle, die an höchstens 3 Sessions mitarbeiten | ab Pro, 15 USD je Mitglied und Monat |
| Kostenloser Tarif | 3 Sessions | 3 Sessions |
| Zeiten rechnen sich selbst | ja | ja |
| Parallele Kleingruppen | ja, mit richtiger Zeitrechnung | ja |
| Offline weiterarbeiten | ja | nein |
| Eigene KI verbinden (MCP) | ja, in jedem Tarif | ja, in jedem Tarif |
| Eingebauter KI-Assistent | keiner – Sessi denkt in der KI, die du verbunden hast. Wir zählen keine Anfragen, weil wir keine bezahlen. | ja, 50–500 Anfragen je Monat und Tarif |
| Private Notizen je Modul | ja | nicht vorgesehen |
| Live-Ansicht in der Teilnehmerzeitzone | ja | Zeitzonen ab Pro, Zeitmessung beim Durchführen |
| Methodenbibliothek | im Aufbau | über 1000 Einträge |
| Export PDF und Word | ja, mit eigenem Logo | ja, eigenes Logo ab Individual |
| Oberfläche | Deutsch, Englisch, Spanisch | Englisch |
| Serverstandort | Deutschland | EU (Schweden) |
Was kostet es wirklich?
Beide zählen anders, deshalb lohnt sich das Nachrechnen. SessionLab zahlt je Kopf: Wer mitarbeiten soll, braucht einen eigenen bezahlten Platz. Sessionario zählt Sessions: Bezahlen muss, wer mehr als drei Sessions gleichzeitig offen hat – eigene und solche, zu denen man eingeladen wurde, zusammengezählt.
| Wer arbeitet wie | Sessionario | SessionLab |
|---|---|---|
| Eine Person, allein, unbegrenzt viele Sessions | 9 € im Monat (90 € im Jahr) | 9 USD im Monat (Individual, jährlich gezahlt) |
| Eine Person zahlt, drei arbeiten mit – jede an höchstens 3 Sessions | 9 € | 60 USD (4 × Pro) |
| Zehn Trainer:innen, alle mit unbegrenzten Sessions | 90 € (10 × 9 €) | 150 USD (10 × Pro) |
| Zehn Trainer:innen, eine zahlt, neun arbeiten an je 3 Sessions mit | 9 € | 150 USD |
Der Punkt, an dem es kippt: Solange deine Kolleg:innen an höchstens drei Sessions mitarbeiten, kosten sie bei uns nichts – bei SessionLab kostet jeder von ihnen ab dem ersten Tag. Umgekehrt ehrlich: Wer selbst ständig an vielen Programmen sitzt, braucht auch bei uns einen eigenen Tarif.
Was wir nicht behaupten
Sessionario ist jünger. Es gibt keine tausend fertigen Methoden, keine Integration zu Dropbox, kein Verwaltungssystem für einen Moderatorenpool. Wer das sucht, ist bei SessionLab besser aufgehoben, und wir sagen das lieber hier als nach dem Kauf.
Wir bauen etwas anderes: ein Werkzeug für Trainer:innen, die mit ihrer eigenen KI denken, im Raum arbeiten und nicht für jeden Kollegen einen Platz bezahlen wollen.
Selbst ansehen
Am schnellsten merkst du den Unterschied, wenn du eine Dauer änderst und zusiehst, wie der Tag nachrückt. Dafür brauchst du kein Konto: