Die meisten Trainerinnen und Trainer, die wir kennen, planen inzwischen mit einer KI. Nur endet es fast immer gleich: Der Ablauf steht im Chat, und dann tippt man ihn ab. In ein Dokument, eine Tabelle, ein Planungswerkzeug. Zwanzig Minuten, bei denen nichts entsteht.
Seit dem 1. September 2026 kann Sessionario den Schritt überspringen. Du verbindest dein Konto einmal mit deinem eigenen Claude, ChatGPT oder Grok – danach kennt die KI deine Sessions, kann sie lesen und neue anlegen. Der Ablauf entsteht nicht im Chat, sondern in deiner Planung.
Was du danach fragen kannst
Nichts anklicken, nichts vorbereiten. Du schreibst in ein normales Gespräch:
- „Was habe ich diese Woche für Sessions?"
- „Zeig mir Tag 1 von meinem Workshop in Essen."
- „Wo sind in dieser Session die Pausen zu knapp?"
- „Leg mir einen Zwei-Tage-Workshop zu Feedbackgesprächen an, 9 bis 17 Uhr."
- „Schreib für Modul 4 eine Kurzanleitung für meine Co-Trainerin."
Die letzten beiden sind der eigentliche Punkt. Die KI legt die Session an, füllt den Ablauf, setzt die Modularten – und du machst sie danach in Sessionario auf und arbeitest weiter. Die Uhrzeiten rechnet dabei nicht die KI, sondern wir: Sie gibt nur Dauern in Minuten an, wir hängen die Blöcke lückenlos aneinander. Das ist zuverlässiger als jede Rechnung im Kopf und bleibt richtig, wenn später etwas dazwischenrutscht.
Welche der drei?
Wir sind alle drei Wege am 1. September selbst gegangen. Das Ergebnis war nicht das, was wir erwartet hatten:
| KI | Aufwand | Was zu wissen ist |
|---|---|---|
| Claude | 8 Schritte, etwa 3 Minuten | Jedes Konto, jedes Gespräch, auch auf dem Handy. Der Weg mit den wenigsten Bedingungen. |
| Grok | 4 Schritte, etwa 2 Minuten | Der kürzeste: eine Seite aufrufen, zwei Felder ausfüllen, anmelden. Kein Entwicklermodus, keine Freigabe. |
| ChatGPT | 5 Schritte, etwa 5 Minuten | Läuft über den Entwicklermodus, und den gibt es nur im Browser am Rechner. Einmal eingerichtet, gilt die Verbindung überall – auch in der ChatGPT-App. |
Dass Grok der einfachste Weg ist, hat uns überrascht. Wir hatten mit Claude angefangen, weil dort die Verbindung am längsten möglich ist, und ChatGPT für selbstverständlich gehalten. Beides stimmte nur halb.
Was die KI darf – und was nicht
Beim Verbinden erscheint ein grüner Kasten, und es lohnt sich, ihn einmal zu lesen. Darin stehen drei Zusagen, die nicht Werbung sind, sondern im Code stehen und von Tests bewacht werden:
- Sessions von Kolleginnen und Kollegen werden nie verändert. Bist du in einer Session nur Bearbeiter:in, legt die KI erst eine eigene Kopie an und ändert die. Das Original bleibt, wie es war.
- Vor jeder Änderung wird ein Stand gesichert. Derselbe Knopf wie bei deinen eigenen Änderungen – du kannst zurück.
- Gelöscht wird nie. Löschen bleibt in der App, wo der Papierkorb danebensteht.
Und: Dein Passwort bleibt bei uns. Die Anmeldung läuft über unsere
eigene Seite – daran erkennst du sie auch, in der Adresszeile steht
mcp.sessionario.com. Die KI bekommt nur einen Schlüssel für
genau die Rechte, denen du zugestimmt hast, und du kannst ihn jederzeit im
Profil wieder entziehen.
Zwei Dinge, die uns einen Tag gekostet haben
Wir schreiben sie hier auf, weil sie sonst jedem passieren, der es versucht – und weil eine Anleitung, die nur den geraden Weg zeigt, an genau diesen Stellen nicht hilft.
Die ChatGPT-App auf dem Mac hat eine eigene Verwaltung – und die ist die falsche
Sie bietet an, MCP-Server hinzuzufügen, und das funktioniert auch. Nur gehört diese Verwaltung zu Codex, dem Entwicklerbereich. Ein normaler ChatGPT-Chat sieht die Verbindung danach nicht. Wir haben eine Stunde gebraucht, um das zu merken.
Richtig ist: im Browser einrichten. Benutzen kannst du die Verbindung danach überall, auch in der App – sie hängt am Konto, nicht am Fenster.
„Was habe ich diese Woche für Sessions?" kann der Kalender sein
Wer einen Kalender mit ChatGPT verbunden hat, bekommt auf diese Frage womöglich das Angebot, den Kalender zu verbinden – „Sessions" klingt nach Terminen. Sag beim ersten Mal ausdrücklich Sessionario dazu, dann ist es eindeutig. Ab dem zweiten Mal weiß die KI, worum es geht.
So fängst du an
Du brauchst ein Sessionario-Konto und ein Konto bei einer der drei KIs. Danach führt jede Anleitung dich in wenigen Minuten durch – mit Bildern, auf denen orange umrandet ist, wo du klickst:
Am einfachsten geht es mit zwei Fenstern nebeneinander: links die Anleitung, rechts die KI. Ein Schritt, kurz herschauen, nächster Schritt.